Schweiz gründet Drohnenzentrum

Das Schweizer Verteidigungsministerium hat ein Zentrum für militärische und zivile Drohnen geschaffen. Es soll Forschung und Entwicklung mit Industrie und dem öffentlichen Sicherheitssektor verzahnen.

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Berlin, 17.09.2026

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) richtet am Standort Thun ein neues Zentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme ein. Wie das Ministerium mitteilte, schaffe es damit erstmals ein zivil-militärisches Zentrum für Drohnen und Robotik. Es besteht aus einem Tech Hub und einem militärischen Kommando.

Ziel sei, das Wissen von Hochschulen, Start-ups und der Industrie mit den Sicherheitsbedürfnissen der Schweiz zu bündeln. Die Partner sollen Lösungen gemeinsam entwickeln, erproben und rasch für den militärischen Einsatz nutzbar machen. Die Schweizer Armee will die neuen Systeme anschließend unter möglichst realen Bedingungen testen und die gewonnenen Erkenntnisse an Wissenschaft und Wirtschaft zurückspiegeln.

Branchenverband Zivile Drohnen (BVZD)

Das zentrale Ziel des Verbandes sind die wirtschaftliche Förderung der jungen Industrie, die Erhöhung der Flugsicherheit in Abgleich mit anderen Verkehrsteilnehmern und die positive Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen. Mitglieder des BVZD bieten in der gesamten Breite zivile Drohnen und Drohnendienstleistungen unterschiedlichster Art an. Wir sehen in der Nutzung ziviler Drohnen ein enormes wirtschaftliches, technisches und gesellschaftliches Potential. Sie haben die Kraft, Wirtschaft- und Arbeitsprozesse deutlich zu verändern und effizienter zu gestalten – nicht nur in der Logistik. Wir glauben an die Drohen-Zukunft mit neuen Formen der Mobilität und öffnen uns deshalb ausdrücklich auch Formen autonomer Mobilität.

Prof. Dr. Martin Maslaton

 

Prof. Dr. Martin Maslaton, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und geschäftsführender Gesellschafter der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Seit 1994 fliegt er als Pilot Geschäftsreiseflugzeuge nach Instrumentenflugregeln, auch daraus resultiert sein umfassender Sachverstand zur Beratung in der Luftfahrtbranche.

Aus Sicht des Cockpits ist er aktiv in allen Bereichen des Luftverkehrsrecht (LuftVG, LuftVO, JAR-FCL/EASA, LuftSiG, Vertragsrecht, „ZÜP“) tätig: MEP, IR, EASA, HPA; Cheyenne Rating sowie vom LBA anerkannter Sprachprüfer Level 4, LBA: D-LT-0105; selbst Level 6. Als Hochschullehrer unterrichtet er das Recht der Erneuerbaren Energien und das Umweltrecht an der TU Chemnitz; mit der Realität einer neuen Energiewirtschaft beschäftigt er sich bereits seit 1987 intensiv. Martin Maslaton ist – neben weiteren Engagements – Mitglied des Vorstandes des BVZD und Inhaber des EU-Fernpilotenzeugnisses. Professor Maslaton ist darüber hinaus Redakteur im Luftfahrtfachmagazin „Pilot und Flugzeug“.

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