Porsche gibt mit Drohnen Gas

Mit der Beteiligung am deutschen Drohnenhersteller Quantum Systems hat der Automobil-Konzern Porsche aktuell einen der wenigen Ertragstreiber im Portfolio.

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Berlin, 20.05.2026

Die Porsche Automobil Holding SE profitiert von ihrer Finanzbeteiligung an dem Münchener Drohnen-Spezialisten Quantum Systems. Während das Geschäft mit Automobilen sowohl der eigenen Marke als auch der Volkswagen-Beteiligung im vergangenen Jahr rückläufig war, sorgte die Beteiligung an Quantum Systems für einen Ergebnisbeitrag in Höhe von 114 Millionen Euro. Das entspricht einem Anteil am 2025er Konzerngewinn von rund vier Prozent.

Die Investition in den Drohnen-Spezialisten ist der Teil der Strategie, sich vom klassischen Automobilgeschäft unabhängiger zu machen. Porsche plant, weiteres Kapital in die Technologie zu investieren.

Branchenverband Zivile Drohnen (BVZD)

Das zentrale Ziel des Verbandes sind die wirtschaftliche Förderung der jungen Industrie, die Erhöhung der Flugsicherheit in Abgleich mit anderen Verkehrsteilnehmern und die positive Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen. Mitglieder des BVZD bieten in der gesamten Breite zivile Drohnen und Drohnendienstleistungen unterschiedlichster Art an. Wir sehen in der Nutzung ziviler Drohnen ein enormes wirtschaftliches, technisches und gesellschaftliches Potential. Sie haben die Kraft, Wirtschaft- und Arbeitsprozesse deutlich zu verändern und effizienter zu gestalten – nicht nur in der Logistik. Wir glauben an die Drohen-Zukunft mit neuen Formen der Mobilität und öffnen uns deshalb ausdrücklich auch Formen autonomer Mobilität.

Prof. Dr. Martin Maslaton

 

Prof. Dr. Martin Maslaton, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und geschäftsführender Gesellschafter der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Seit 1994 fliegt er als Pilot Geschäftsreiseflugzeuge nach Instrumentenflugregeln, auch daraus resultiert sein umfassender Sachverstand zur Beratung in der Luftfahrtbranche.

Aus Sicht des Cockpits ist er aktiv in allen Bereichen des Luftverkehrsrecht (LuftVG, LuftVO, JAR-FCL/EASA, LuftSiG, Vertragsrecht, „ZÜP“) tätig: MEP, IR, EASA, HPA; Cheyenne Rating sowie vom LBA anerkannter Sprachprüfer Level 4, LBA: D-LT-0105; selbst Level 6. Als Hochschullehrer unterrichtet er das Recht der Erneuerbaren Energien und das Umweltrecht an der TU Chemnitz; mit der Realität einer neuen Energiewirtschaft beschäftigt er sich bereits seit 1987 intensiv. Martin Maslaton ist – neben weiteren Engagements – Mitglied des Vorstandes des BVZD und Inhaber des EU-Fernpilotenzeugnisses. Professor Maslaton ist darüber hinaus Redakteur im Luftfahrtfachmagazin „Pilot und Flugzeug“.

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