Drohnenproduzent Tekever landet in München
Der portugiesische Drohnen-Hersteller Tekever hat eine Niederlassung in München gegründet. Das Unternehmen beliefert auch die Bundeswehr.
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Berlin, 21.10.2026
Der Drohnenspezialist Tekever aus Lissabon hat eine deutsche Tochtergesellschaft in München gegründet. Von dort will das Unternehmen in die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) expandieren. Vorstandschef Ricardo Mendes kündigte „signifikante Investitionen“ für den neuen Standort an. Tekever produziert zivile und militärische Drohnensysteme und hat zuletzt die erste Auslieferung an die Bundeswehr getätigt. Die Truppe habe das System im Rahmen einer Übung erfolgreich getestet.
Die neue Tochtergesellschaft ist der Teil der Strategie, in zentralen Staaten Europas nationale Zentren aufzubauen. Neben Deutschland und Portugal unterhält Tekever Gesellschaften in Estland, Frankreich, Großbritannien und der Ukraine. Das Unternehmen berichtete zudem über eine Finanzierungsrunde, mit der es 580 Millionen Euro eingenommen habe. Die Unternehmensbewertung betrage damit 6,4 Milliarden Euro.
Branchenverband Zivile Drohnen (BVZD)
Das zentrale Ziel des Verbandes sind die wirtschaftliche Förderung der jungen Industrie, die Erhöhung der Flugsicherheit in Abgleich mit anderen Verkehrsteilnehmern und die positive Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen. Mitglieder des BVZD bieten in der gesamten Breite zivile Drohnen und Drohnendienstleistungen unterschiedlichster Art an. Wir sehen in der Nutzung ziviler Drohnen ein enormes wirtschaftliches, technisches und gesellschaftliches Potential. Sie haben die Kraft, Wirtschaft- und Arbeitsprozesse deutlich zu verändern und effizienter zu gestalten – nicht nur in der Logistik. Wir glauben an die Drohen-Zukunft mit neuen Formen der Mobilität und öffnen uns deshalb ausdrücklich auch Formen autonomer Mobilität.
Prof. Dr. Martin Maslaton
Prof. Dr. Martin Maslaton, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und geschäftsführender Gesellschafter der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Seit 1994 fliegt er als Pilot Geschäftsreiseflugzeuge nach Instrumentenflugregeln, auch daraus resultiert sein umfassender Sachverstand zur Beratung in der Luftfahrtbranche.
Aus Sicht des Cockpits ist er aktiv in allen Bereichen des Luftverkehrsrecht (LuftVG, LuftVO, JAR-FCL/EASA, LuftSiG, Vertragsrecht, „ZÜP“) tätig: MEP, IR, EASA, HPA; Cheyenne Rating sowie vom LBA anerkannter Sprachprüfer Level 4, LBA: D-LT-0105; selbst Level 6. Als Hochschullehrer unterrichtet er das Recht der Erneuerbaren Energien und das Umweltrecht an der TU Chemnitz; mit der Realität einer neuen Energiewirtschaft beschäftigt er sich bereits seit 1987 intensiv. Martin Maslaton ist – neben weiteren Engagements – Mitglied des Vorstandes des BVZD und Inhaber des EU-Fernpilotenzeugnisses. Professor Maslaton ist darüber hinaus Redakteur im Luftfahrtfachmagazin „Pilot und Flugzeug“.
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