Deutsche Flughäfen können jetzt Drohnen selbst entdecken

In Karlsruhe baut ein Konsortium aus der Wissenschaft ein Forschungs- und Anwendungszentrum für deutsche Drohnentechnologien auf. Das Land Baden-Württemberg stellt Fördergelder bereit.

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Berlin, 21.10.2026

Drei Forschungsinstitute schließen sich in Karlsruhe zu einem Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr (IZEDD) zusammen. Es verfolgt die Idee, die gesamte Entwicklungs- und Produktionskette abzubilden. Grund sei die Stärkung der nationalen Souveränität und der Resilienz Deutschlands, teilte das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg mit. Entsprechend liegt ein Schwerpunkt auf der Verteidigung.

Das IZEDD ist dazu gedacht, „das Produktsystem Drohne von der technologie- und anwendungsnahen Entwicklung bis zu Erprobung, Demonstration, Transfer und Ausbildung“ abdecken. Die Institute wollen ferner der Industrie „modulare Baukästen sowie skalierbare Produktions- und Lieferkettenkonzepte“ zur Verfügung stellen. Bei den Forschungspartnern handelt es sich um zwei Fraunhofer-Institute sowie einen Ableger des Karlsruher Institut für Technologie. Das Bundesland unterstützt die Ansiedlung mit einer Förderung von 300.000 Euro.

Branchenverband Zivile Drohnen (BVZD)

Das zentrale Ziel des Verbandes sind die wirtschaftliche Förderung der jungen Industrie, die Erhöhung der Flugsicherheit in Abgleich mit anderen Verkehrsteilnehmern und die positive Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen. Mitglieder des BVZD bieten in der gesamten Breite zivile Drohnen und Drohnendienstleistungen unterschiedlichster Art an. Wir sehen in der Nutzung ziviler Drohnen ein enormes wirtschaftliches, technisches und gesellschaftliches Potential. Sie haben die Kraft, Wirtschaft- und Arbeitsprozesse deutlich zu verändern und effizienter zu gestalten – nicht nur in der Logistik. Wir glauben an die Drohen-Zukunft mit neuen Formen der Mobilität und öffnen uns deshalb ausdrücklich auch Formen autonomer Mobilität.

Prof. Dr. Martin Maslaton

 

Prof. Dr. Martin Maslaton, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und geschäftsführender Gesellschafter der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Seit 1994 fliegt er als Pilot Geschäftsreiseflugzeuge nach Instrumentenflugregeln, auch daraus resultiert sein umfassender Sachverstand zur Beratung in der Luftfahrtbranche.

Aus Sicht des Cockpits ist er aktiv in allen Bereichen des Luftverkehrsrecht (LuftVG, LuftVO, JAR-FCL/EASA, LuftSiG, Vertragsrecht, „ZÜP“) tätig: MEP, IR, EASA, HPA; Cheyenne Rating sowie vom LBA anerkannter Sprachprüfer Level 4, LBA: D-LT-0105; selbst Level 6. Als Hochschullehrer unterrichtet er das Recht der Erneuerbaren Energien und das Umweltrecht an der TU Chemnitz; mit der Realität einer neuen Energiewirtschaft beschäftigt er sich bereits seit 1987 intensiv. Martin Maslaton ist – neben weiteren Engagements – Mitglied des Vorstandes des BVZD und Inhaber des EU-Fernpilotenzeugnisses. Professor Maslaton ist darüber hinaus Redakteur im Luftfahrtfachmagazin „Pilot und Flugzeug“.

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