30 Millionen Euro für Tytan: Münchens Antwort auf die Drohnenschwärme der Zukunft

Das Münchner Defense-Tech-Startup Tytan Technologies hat in einer aktuellen Series-A-Finanzierungsrunde 30 Millionen Euro eingesammelt, angeführt vom NATO Innovation Fund und Armira.

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Berlin, 19.03.2026

Das Unternehmen reagiert damit auf die wachsende Bedrohung durch kostengünstige Drohnenschwärme und entwickelt eine KI-gestützte Luftverteidigungsarchitektur, die auf Masse statt auf teure Einzelsysteme setzt. Mit dem frischen Kapital skaliert Tytan nun die industrielle Fertigung: In einem neuen Werk in München-Aubing sollen bis Ende des Jahres monatlich bis zu 3.000 Abwehrdrohnen produziert werden.

Die bereits in der Ukraine einsatzerprobte Technologie umfasst sowohl kleine „Rammdrohnen“ als auch raketengetriebene Abfangsysteme gegen Gleitbomben, womit sich Tytan als zentraler Akteur für die technologische Souveränität Europas positioniert.

Branchenverband Zivile Drohnen (BVZD)

Das zentrale Ziel des Verbandes sind die wirtschaftliche Förderung der jungen Industrie, die Erhöhung der Flugsicherheit in Abgleich mit anderen Verkehrsteilnehmern und die positive Ausgestaltung politischer Rahmenbedingungen. Mitglieder des BVZD bieten in der gesamten Breite zivile Drohnen und Drohnendienstleistungen unterschiedlichster Art an. Wir sehen in der Nutzung ziviler Drohnen ein enormes wirtschaftliches, technisches und gesellschaftliches Potential. Sie haben die Kraft, Wirtschaft- und Arbeitsprozesse deutlich zu verändern und effizienter zu gestalten – nicht nur in der Logistik. Wir glauben an die Drohen-Zukunft mit neuen Formen der Mobilität und öffnen uns deshalb ausdrücklich auch Formen autonomer Mobilität.

Prof. Dr. Martin Maslaton

 

Prof. Dr. Martin Maslaton, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und geschäftsführender Gesellschafter der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Seit 1994 fliegt er als Pilot Geschäftsreiseflugzeuge nach Instrumentenflugregeln, auch daraus resultiert sein umfassender Sachverstand zur Beratung in der Luftfahrtbranche.

Aus Sicht des Cockpits ist er aktiv in allen Bereichen des Luftverkehrsrecht (LuftVG, LuftVO, JAR-FCL/EASA, LuftSiG, Vertragsrecht, „ZÜP“) tätig: MEP, IR, EASA, HPA; Cheyenne Rating sowie vom LBA anerkannter Sprachprüfer Level 4, LBA: D-LT-0105; selbst Level 6. Als Hochschullehrer unterrichtet er das Recht der Erneuerbaren Energien und das Umweltrecht an der TU Chemnitz; mit der Realität einer neuen Energiewirtschaft beschäftigt er sich bereits seit 1987 intensiv. Martin Maslaton ist – neben weiteren Engagements – Mitglied des Vorstandes des BVZD und Inhaber des EU-Fernpilotenzeugnisses. Professor Maslaton ist darüber hinaus Redakteur im Luftfahrtfachmagazin „Pilot und Flugzeug“.

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